Du kannst ROUVY auch auf einem klassischen Trainer oder Turbo-Trainer fahren, indem du einen Geschwindigkeitssensor oder einen Leistungsmesser an deinem Fahrrad verbindest.
Ein klassischer Trainer hat keine eigene Elektronik, daher kann sich ROUVY nicht direkt mit dem Trainer verbinden. Stattdessen liest die App deine Anstrengung über einen Sensor aus. Ein Leistungsmesser sendet deine Watt direkt an ROUVY. Ein Geschwindigkeitssensor sendet deine Radgeschwindigkeit, und ROUVY berechnet daraus die virtuelle Leistung anhand der Leistungskurve des Trainers, den du auswählst.
In diesem Artikel erfährst du, wie das Fahren auf einem klassischen Trainer funktioniert, was du brauchst und wie du ihn verbindest.
So funktioniert es
ROUVY kann den Widerstand eines klassischen Trainers nicht steuern, daher ändern Anstiege und Abfahrten auf einer Route nicht, wie schwer du trittst. Den Widerstand stellst du am Trainer selbst ein, und du schaltest an deinem Fahrrad, genau wie draußen.
Deine Geschwindigkeit, deine Leistung und dein Fortschritt auf der Route hängen trotzdem von deiner Anstrengung ab.
Wenn du einen Leistungsmesser hast, verbinde ihn: ROUVY verwendet vorrangig die gemessene Leistung, daher sind deine Fahrtdaten genauer als eine aus der Geschwindigkeit berechnete virtuelle Leistung. Details findest du im Artikel Wie ROUVY den Widerstand steuert und die virtuelle Leistung berechnet.
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Ist dein Trainer auf der Liste? Suche deine Marke und dein Modell im Artikel Unterstützte Trainer. |
Was du brauchst
Du brauchst einen Geschwindigkeitssensor oder einen Leistungsmesser, der sich über Bluetooth oder ANT+ verbindet. Ein Trittfrequenzsensor allein reicht nicht aus.
Trenne den Sensor vor dem Start von anderen Apps und Geräten, denn er kann immer nur mit einer App gekoppelt sein. Es hilft auch, deine Radgröße zu kennen, da ROUVY damit deine Geschwindigkeit berechnet. Wenn du dir nicht sicher bist, sieh dir den Artikel Radumfang und Geschwindigkeitssensoren an.
Ein Trittfrequenzsensor und ein Herzfrequenzmesser sind optional. Verbinde sie, wenn du während der Fahrt deine Trittfrequenz und Herzfrequenz sehen möchtest.
So verbindest du deinen klassischen Trainer
- Öffne die ROUVY App und klicke oben rechts auf das Symbol Sensoren.
- Stelle sicher, dass Bluetooth oder ANT+ eingeschaltet und bereit zum Koppeln ist: Mindestens eines der Symbole muss aktiv (weiß) sein.
- Klicke auf der Kachel für klassische Trainer auf Trainer hinzufügen.
- Wähle die Marke und den Typ deines Trainers.
- Lege deine Radgröße fest.
- Klicke auf Weiter.
- Verbinde deinen Geschwindigkeitssensor oder Leistungsmesser und klicke dann auf Weiter, um die Sensoreinstellungen zu schließen.
- Wenn du möchtest, verbinde einen Trittfrequenzsensor unter Trittfrequenz und einen Brustgurt oder eine Apple Watch unter Herzfrequenz.
- Klicke auf Speichern und schließen.
Das war's: Dein Trainer ist verbunden. Wähle eine Route und genieß die Fahrt.
Fehlerbehebung
ROUVY findet meinen Sensor nicht
Trenne den Geschwindigkeitssensor oder Leistungsmesser von anderen Apps und Geräten: Er muss frei zum Koppeln sein und kann immer nur mit einer App verbunden sein. Wenn er weiterhin nicht angezeigt wird, helfen dir diese Artikel bei den nächsten Schritten:
Meine Geschwindigkeit oder Leistung scheint falsch
Prüfe, ob du die richtige Marke und den richtigen Typ deines Trainers sowie die richtige Radgröße ausgewählt hast, denn ROUVY berechnet deine Leistung daraus. Kalibriere deine Sensoren außerdem in der App des Herstellers. Denk daran, dass die virtuelle Leistung aus einem Geschwindigkeitssensor eine Schätzung ist und daher von dem abweichen kann, was ein Leistungsmesser anzeigen würde. Klassische Trainer, die bekanntermaßen zu hohe Werte messen, werden bei der Aktivitätsvalidierung nicht bestraft.
Der Widerstand ändert sich bei Anstiegen nicht
Das ist bei einem klassischen Trainer normal: ROUVY kann seinen Widerstand nicht steuern. Schalte an deinem Fahrrad oder ändere den Widerstand am Trainer, um die Fahrt schwerer oder leichter zu machen.
Wenn du weitere Hilfe benötigst, kontaktiere uns gerne. Gib dabei die Marke und das Modell deines Trainers an, den Sensor, den du verwendest, und ob er sich über Bluetooth oder ANT+ verbindet.